„Rose Valida“: Pionierleistungen ausgezeichnet

Im Anschluss an die BBT-Jahrestagung „Validierung von Bildungsleistungen“ hat der [Verein Valida|http://www.valida.ch/] am 15. Dezember in Bern zum ersten Mal einen Preis an eine Person und an eine Organisation verliehen, die sich um die Anerkennung nicht formaler Lernleistungen verdient gemacht haben. Die „Rose Valida“ ging zum einen an Roland-Henri Gardel, Direktor der Ramelet SA und kantonaler Chefexperte für die Lehrabschlussprüfungen der Metallkonstrukteure des Kantons Waadt. Er hatte initiiert, dass der kantonale Fähigkeitsausweis für den Metallkonstrukteur im Kanton Waadt seit 2007 auch durch die Validierung nicht formaler Lernleistungen erworben werden kann. Der andere Preisträger ist der Schweizerische Verband für Weiterbildung [SVEB|http://www.alice.ch/de/sveb/]. Der SVEB habe in der [Gleichwertigkeitsbeurteilung|http://www.alice.ch/de/ada/gleichwertigkeit/] Pionierarbeit geleistet und unterstütze die Idee mit seiner Verbandspolitik, begründete Valida-Präsident Ruedi Winkler.

Bundesrat gibt Weiterbildungsgesetz in Auftrag

Der Bundesrat hat am 4. November einen Bericht zur Weiterbildung verabschiedet, den das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartment (EVD) in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) verfasst hat. Der Bericht positioniert die Weiterbildung im gesamten Bildungskontext, definiert den Handlungsbedarf und nennt Eckwerte für eine neue Weiterbildungspolitik. Das EVD wird vom Bundesrat beauftragt, eine Expertenkommission einzusetzen und bis 2011 einen Vernehmlassungsentwurf für ein Weiterbildungsgesetz zu erarbeiten.
[Pressemitteilung|http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=29908], vgl. zu diesem Thema auch die Meldung in PANORAMA.aktuell [10/2009|http://www.panorama.ch/de/nl/6030] und die [Feed-Meldung|http://www.panorama.ch/de/node/5641] vom 21. August.

Wegweiser durch das Dickicht der Angebote

Die Schweizer Bildungslandschaft ist ungemein vielfältig – in besonderem Masse trifft das auf die Strukturen und Angebote der Weiterbildung zu. Unter dem Titel „Weiterbildung in der Schweiz: Wegweiser durch das Dickicht der Angebote»“ ist ein Ratgeber erschienen, der über die ganze Palette von Möglichkeiten informiert sowie Hinweise auf Abschlüsse, anerkannte Ausbildungen, neue Regelungen und internationale Entwicklungen im Weiterbildungsbereich gibt. Er enthält Tipps, wie Hindernisse überwunden, Unterstützungsmöglichkeiten gefunden werden können, und sagt, nach welchen Kriterien der passende Bildungsgang ermittelt werden kann. Ein ausführlicher Adressteil erleichtert die gezielte Suche nach dem geeigneten Angebot.
Schräder-Naef, R. (2008). Weiterbildung in der Schweiz: Wegweiser durch das Dickicht der Angebote. Bern: hep.
www.alice.ch/de/sveb/service/fachliteratur/buch-des-monats/
(C. Rohrer in SVEB-Newsletter, 28.8.09)

Projekt „GO“: Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB hat gemeinsam mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) das Projekt GO gestartet. Es zielt auf die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen im betrieblichen Kontext. Es wird ein Instrument entwickelt, mit dem Betriebe den Förderbedarf ihrer Mitarbeitenden in den Grundkompetenzbereichen identifizieren können. Das Projekt dauert bis 2011 und wird vom BBT sowie von privaten Stiftungen unterstützt.
(PANORAMA.aktuell 28.4.2009)