NE: neue Regelung für Berufsbildungsfonds

(jf) Am 25. Februar 2010 hat der Neuenburger Grosse Rat einer Änderung des Gesetzes über den Berufsbildungsfonds (Fonds pour la formation et le perfectionnement professionnel FFFP) genehmigt. Bis jetzt zahlten die Unternehmen CHF 35.- pro beschäftigte Person. Mit dem neuen Berechnungsmodus entrichten sie einen Beitrag von einem Promille der Lohnsumme. Dies führt zu einer administrativen Vereinfachung.

(Panorama.aktuell)

NE: Arbeitgeber bieten über 300 Praktikumsplätze für Berufseinsteiger/innen

Im Kanton Neuenburg bieten Unternehmen über 300 Plätze für „Berufspraktika“ an. Um von diesen Temporäranstellungen für Lehrabgänger/innen zu profitieren, müssen sich Interessierte bei einem RAV anmelden. Praktikant/innen erhalten ein Taggeld von der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitgeber übernimmt 25% des Taggeldes, jedoch maximal 500 Franken pro Monat. Der Kanton Neuenburg finanziert den Anteil des Arbeitgebers über den „Fonds cantonal d’intégration professionnelle“ (kantonaler Fonds zur Berufsintegration).
Pressemitteliung (in Französisch)
Mehr zu den Berufspraktika unter www.treffpunkt-arbeit.ch
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

Uhrmacherei: internationales Weiterbildungszentrum in Le Locle gegründet

In Le Locle wurde vor kurzem das „Centre international de formation continue en horlogerie (CIFCH) (Internationales Weiterbildungszentrum der Uhrmacherei) gegründet, basierend auf einer öffentlich-privater Partnerschaft. Es wird seine Türen im Oktober 2009 öffnen. Die Partner sind bestrebt, das Angebot der verschiedenen Ausbildungen zu erweitern, die Kenntnisse der Mitarbeiter/innen der Betriebe der Uhrenindustrie zu verbessern, das Knowhow im Jurabogen zu erhalten und einen Beitrag zur Aufwertung des „Swiss quality concept“ zu leisten.
Weitere Informationen (nur Französisch)
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

NE: Kanton will Erfolg in der Ausbildung fördern

Das Bildungs-, Kultur- und Sportdepartement ergreift Massnahmen, um die
Repetitionsquoten im obligatorischen Schulwesen sowie auf der Sekundarstufe
2 zu verringern. Repetitionen sind wenig effizient und kostspielig. Die
Wirksamkeit wird heute sowohl von Forschern, den Schulverantwortlichen und
den Lehrern in Frage gestellt. Auf der Sekundarstufe 2 beläuft sich die
Misserfolgsrate resp. die Abgangsrate am Ende des ersten Gymnasiumsjahres
auf 27%. Bei den Lehrabschlussprüfungen beträgt diese gegen 15%. Aus diesem
Grunde wird der „Service de la formation professionnelle et des lycées“
(SFPL) (Dienststelle für Berufsbildung und Gymnasien) ab 2010 im Herbst eine
Nachhilfesession für jene Kandidat/innen organisieren, die knapp gescheitert
sind.
Pressemitteilung
Weitere Informationen: Jacques-André Maire, chef du SFPL, JacquesAndre.Maire@ne.ch
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

NE: Kanton will 250 Praktikumsstellen für Lehrabgänger/innen anbieten

Im Laufe des Sommers schliessen rund 2500 Jugendliche ihre Ausbildung ab und gelangen auf den Neuenburger Arbeitsmarkt. Angesichts der wirtschaftlich ungünstigen Lage hat der Staatsrat vorbeugende Lösungen für die diplomierten Jugendlichen gesucht, die sich bei den regionalen Arbeitsämtern anmelden werden. Der Kanton hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober 2009 250 Praktikumsplätze anzubieten.
Mehr (nur Französisch)
(PANORAMA.aktuell 7.7.2009)

BEJUNE: Neues Schulgeldabkommen für die postobligatorische Bildung

Die Regierungen der Kantone Bern, Jura und Neuenburg haben ein neues Schulgeldabkommen für den Bereich der nachobligatorischen Ausbildung ratifiziert. Es fasst eine ganze Reihe von Spezialabkommen für allgemein- und berufsbildende Ausbildungen zusammen. Die Vereinbarung bezweckt eine bessere interkantonale Koordination, ja sogar eine Annäherung der Ausbildungssysteme der beteiligten Kantone.
Mehr
(PANORAMA.aktuell 26.5.2009)

NE: Staatsrat setzt auf die berufliche Wiedereingliederung von jungen Sozialhilfebezüger/innen

Die berufliche Wiedereingliederung von arbeitsmarktfähigen Sozialhilfebezügern unter 30 war in der ablaufenden Legislatur eine der Prioritäten des Neuenburger Staatsrats. Er hatte deshalb 2006 einen Fonds von 4,4 Mio. Franken eingerichtet, mit dem die Massnahmen des „Projet Jeunes“ finanziert wurden. Obschon es die gesetzten Ziele nicht ganz erreichte, will der Staatsrat das Projekt weiterführen und so eine Alternative zur Sozialhilfe anbieten.
Weitere Informationen (Französisch)
(PANORAMA.aktuell 26.5.2009)

NE: Kanton will den Anteil der dualen Ausbildungsverhältnisse massiv steigern

Der Neuenburger Staatsrat will den Anteil der Lernenden in der Betriebslehre in den nächsten Jahren auf 80% steigern. Heute liegt er lediglich bei 57%, im schweizerischen Mittel aber bei 88%. Die übrigen Lernenden werden derzeit in Vollzeitschulen und Lehrwerkstätten ausgebildet. Deren Anteil liegt in den Westschweizer Kantonen traditionell höher und in Neuenburg besonders hoch. Dies hat zur Folge, dass die Ausbildungskosten pro Lernende/n in Neuenburg um 43% über dem schweizerischen Mittel liegen.
Mitteilung des Staatsrates (französisch)
(PANORAMA.aktuell 28.4.2009)

NE: Neue Ausbildung in Betriebswirtschaft nach der gymnasialen Maturität

Ein gemeinsames Programm der Handelsmittelschule Jean-Piaget Neuchâtel und des Berufsbildungszentrums Cifom vermittelt Jugendlichen mit gymnasialer Maturität einen neuen Zugang zum Stellenmarkt und zur Fachhochschule für Wirtschaft. Ab Sommer 2009 führen sie den Kurs „Assistent/in für Betriebswirtschaft“ durch, der im 1. Semester einen theoretischen Teil und im zweiten ein Praktikum in einem Unternehmen umfasst, vgl. die Beschreibung (französisch)
Infos: Jacques-André Maire, chef du Service de la formation professionnelle et des lycées, mailto:JacquesAndre.Maire@ne.ch
(PANORAMA.aktuell 17.3.2009)

Profora Bejune: Ausbildungen für Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten, Arbeitslose und Sozialhilfebezüger

Der Verein Profora Bejune ist in den Kantonen BE, JU und NE tätig. Unterstützt durch den Bund, entwickelt und verwaltet er Ausbildungsprogramme für Asylsuchende, Flüchtlinge, Migrant/innen und für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger/innen. Der Direktor von Profora Bejune hat vor kurzem Zertifikate an 36 Personen ausgehändigt, die eine Ausbildung als Gesundheitshelferin, Bäckereigehilfe oder Kassierin abgeschlossen hatten. Die Ausbildungen dauern fünf bzw. zwei Monate; darauf folgt ein fünfmonatiges Praktikum im Gesundheitsbereich, zwei Monate in einer Bäckerei und ein Monat im Handel.
Weitere Informationen
(PANORAMA.aktuell 3.2.2009)