Das Praktikum Gymnasium-FH wird diskutiert, die KFH publiziert Empfehlungen

Wer mit einem gymnasialen Zeugnis an einer Fachhochschule studieren möchte, muss eine „mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung“ durchlaufen. Allzu oft verfehlen die Praktika zwischen Gymnasium und Fachhochschule ihren Zweck. In ihrer jüngsten Ausgabe zeigt die Zeitschrift Panorama, dass die Suche einer studienbezogenen „Arbeitswelterfahrung“ in manchen Fachbereichen schwierig ist – und zu Ungleichbehandlungen führt. Alle sieben Fachhochschulen und auch die SBBK befürworten eine strukturelle Neugestaltung des Praktikums, wie ein Interview zeigt.

Die KFH (Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz) hat dieser Tage Empfehlungen zu den Praktika publiziert, unter anderem eine Reihe von „allgemeinen Lernzielen“. So sollen die Absolventinnen nach einem Praktikum „die wichtigsten Verfahren, Methoden, Arbeitstechniken und Arbeitsinstrumente des jeweiligen Berufsfeldes aufgrund praktischer Erfahrung und Anwendung“ kennen.
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

NE: Neue Ausbildung in Betriebswirtschaft nach der gymnasialen Maturität

Ein gemeinsames Programm der Handelsmittelschule Jean-Piaget Neuchâtel und des Berufsbildungszentrums Cifom vermittelt Jugendlichen mit gymnasialer Maturität einen neuen Zugang zum Stellenmarkt und zur Fachhochschule für Wirtschaft. Ab Sommer 2009 führen sie den Kurs „Assistent/in für Betriebswirtschaft“ durch, der im 1. Semester einen theoretischen Teil und im zweiten ein Praktikum in einem Unternehmen umfasst, vgl. die Beschreibung (französisch)
Infos: Jacques-André Maire, chef du Service de la formation professionnelle et des lycées, mailto:JacquesAndre.Maire@ne.ch
(PANORAMA.aktuell 17.3.2009)