Der Arbeitsmarkt verlangt mehr ‚Softskills‘ – aber nicht weniger ‚Hardskills‘

Nichtfachlichen Kompetenzen, sogenannten «soft skills», also etwa der Fähigkeit, sich mitzuteilen, in Teams gut zu funktionieren, andere zu überzeugen usw. – wird seitens der Arbeitgeber immer mehr Gewicht beigemessen. Die Bedeutung von Kenntnissen und anderen «Hardskills» sinkt aber nicht. Auch die klassischen «Arbeitstugenden», wie Leistungsbereitschaft, Fleiss, Willigkeit, Umgangsformen usw. gewinnen immer noch an
Wichtigkeit.
Dies zeigt die Analyse von rund 40’000 Stelleninseraten aus den Jahren 1950 bis 2006. Vor allem in den 1990er Jahren haben danach die Qualifikationsanforderungen stark zu steigen begonnen – oder mindestens deren ausdrückliche Erwähnung in den Stelleninseraten. … „Der Arbeitsmarkt verlangt mehr ‚Softskills‘ – aber nicht weniger ‚Hardskills‘“ weiterlesen

Bundesrätin Leuthard: „Berufspraktika verdoppeln“

Von 2000 auf 4000 sollen die Berufspraktika für stellenlose Lehrabgängerinnen und –abgänger erhöht werden. Dies sei ein Teil des dritten Stabilisierungspakets, erklärte Bundesrätin Leuthard in einem Interview mit der Zeitschrift „Die Volkswirtschaft“. Insgesamt seien 350 Mio. Franken für Arbeitsmarktmassnahmen vorgesehen, wovon 253 Mio. Franken für die Beschäftigung von Langzeitarbeitlosen bei Non-Profit Organisationen. Das Stabilisierungspaket, so Bundesrätin Leuthard, sei nötig, weil die Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr auf durchschnittlich 5,5% ansteigen werde.
Vollständiges Interview und weitere Beiträge zu den Stabilisierungsmassnahmen
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

NE: Arbeitgeber bieten über 300 Praktikumsplätze für Berufseinsteiger/innen

Im Kanton Neuenburg bieten Unternehmen über 300 Plätze für „Berufspraktika“ an. Um von diesen Temporäranstellungen für Lehrabgänger/innen zu profitieren, müssen sich Interessierte bei einem RAV anmelden. Praktikant/innen erhalten ein Taggeld von der Arbeitslosenversicherung und der Arbeitgeber übernimmt 25% des Taggeldes, jedoch maximal 500 Franken pro Monat. Der Kanton Neuenburg finanziert den Anteil des Arbeitgebers über den „Fonds cantonal d’intégration professionnelle“ (kantonaler Fonds zur Berufsintegration).
Pressemitteliung (in Französisch)
Mehr zu den Berufspraktika unter www.treffpunkt-arbeit.ch
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

EVD-Flyer: Tipps für Stellen- und Praktikumssuche

An der Medienkonferenz vom 24. August hat Bundesrätin Doris Leuthard einen Flyer vorgestellt, der sich primär an junge Erwachsene im Übergang von der Berufsbildung in den Arbeitsmarkt richtet. Er gibt ihnen Tipps für die Stellen- und Praktikumssuche und verweist auf Links und Anlaufstellen der kantonalen Behörden der Berufsbildung und des Arbeitsmarktes. Herausgegeben vom EVD erscheint „Der Start ins Berufsleben“ in deutsch, französisch und italienisch und wird breit gestreut. Die PDF Version < http://www.edudoc.ch/record/34118> kann u.a. unter www.treffpunkt-arbeit.ch heruntergeladen werden.
(PANORAMA.aktuell 25.8.2009)

NE: Kanton will 250 Praktikumsstellen für Lehrabgänger/innen anbieten

Im Laufe des Sommers schliessen rund 2500 Jugendliche ihre Ausbildung ab und gelangen auf den Neuenburger Arbeitsmarkt. Angesichts der wirtschaftlich ungünstigen Lage hat der Staatsrat vorbeugende Lösungen für die diplomierten Jugendlichen gesucht, die sich bei den regionalen Arbeitsämtern anmelden werden. Der Kanton hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober 2009 250 Praktikumsplätze anzubieten.
Mehr (nur Französisch)
(PANORAMA.aktuell 7.7.2009)

Kanton Bern: 40% mehr Praktikumsplätze für junge Stellensuchende

Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verstärkt der Kanton Bern seine Angebote für junge Stellensuchende: Die RAV können dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft 40% mehr Praktikumsplätze anbieten. Neu betreiben die RAV zudem eine Hotline für Jugendliche. Die überarbeitete Broschüre „Plan B“ wendet sich an junge Menschen, die Schwierigkeiten haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen.
Medienmitteilung
(PANORAMA.aktuell 9.6.2009)

Jugendarbeitslosigkeit: Berufseinsteiger besonders betroffen

43’000 Arbeitslose zwischen 15 und 24 Jahren erwartet Jürg Zellweger, der Bildungsverantwortliche des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, für das Jahr 2010. Diese Zahl entspräche einer Arbeitslosenquote von 7,7%. Im „Schweizer Arbeitgeber“ 9/09 ( Beitrag ) weist Zellweger darauf hin, dass vor allem die Gruppe der Berufseinsteiger stark betroffen sei. Zellweger ruft die Unternehmen auf, die Instrumente zur Weiterbeschäftigung von Lehrabgängern (z.B. Berufspraktika) zu nutzen. Gleichzeitig erwartet er von den Jugendlichen Flexibilität bei der Lehrstellenwahl und beim Eintritt in das Erwerbsleben.
(PANORAMA.aktuell 26.5.2009)

GE: Jeunes@Work hilft bei der Stellensuche

Im April 2008 wurde das Projekt Jeunes@Work initiiert, das sich an Jugendliche richtet, die ihre Ausbildung (EFZ, Matur, Handelsschule, FHS, Uni, ETH) abgeschlossen haben. Das Programm unterstützt sie beim Finden einer ersten Stelle. Es umfasst mehrere Module, unter anderem zur Berufsvorbereitung und ein Praktikum. Mit einem Budget von gegen 600 000 Franken kann Jeunes@Work dieses Jahr 150 Jugendliche begleiten. Das Geld stammt zu einem Drittel vom Staat Genf, der Rest vom Bankier Patrick Odier.
Mehr
(PANORAMA.aktuell 12.5.2009)

ZH: Dritte kantonale Lehrstellenkonferenz

Am 5. Mai 2009 fand in Zürich die dritte kantonale Lehrstellenkonferenz unter dem Motto „Berufsbildung als Chance“ statt. Teilnehmende aus Berufsbildung und Lehrstellenförderung diskutierten zentrale Fragen rund um die Unterstützung von Lehrbetrieben bei Rekrutierung und Ausbildung von Lernenden. Rudolf Strahm und weitere prominente Referenten aus Politik und Wirtschaft lieferten Inputs.
Ausführlicher Bericht
(PANORAMA.aktuell 10.5.2009)

Arbeitslosigkeit: Junge Erwachsene fördern – Kurzarbeit

Junge Erwachsene sind von der Arbeitslosigkeit besonders stark betroffen. In der zweiten Jahreshälfte wird sich ihre Situation noch verschärfen. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) klärt ab, wie im Bedarfsfall rasch reagiert werden kann. Das sagte Bundesrätin Doris Leuthard an einer mit den Sozialpartnern und den Kantonen gemeinsam durchgeführten Lageanalyse. Zweites Hauptthema war die Kurzarbeit, deren Bezugsdauer voraussichtlich ab 1. April 2009 von 12 auf 18 Monate erhöht wird. Das SECO prüft Möglichkeiten von Weiterbildungen für Arbeitnehmende, welche von Kurzarbeit betroffen sind.
Pressemitteilung
(PANORAMA.aktuell 31.3.2009)