BEJUNE: Neues Schulgeldabkommen für die postobligatorische Bildung

Die Regierungen der Kantone Bern, Jura und Neuenburg haben ein neues Schulgeldabkommen für den Bereich der nachobligatorischen Ausbildung ratifiziert. Es fasst eine ganze Reihe von Spezialabkommen für allgemein- und berufsbildende Ausbildungen zusammen. Die Vereinbarung bezweckt eine bessere interkantonale Koordination, ja sogar eine Annäherung der Ausbildungssysteme der beteiligten Kantone.
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(PANORAMA.aktuell 26.5.2009)

JU: Kanton erweitert die Ausbildungkapazität in der Uhrenbranche

Die jurassische Regierung hat 900’000 Franken für die Einrichtung einer Lehrwerkstätte für 90 bis 100 Personen in den Räumlichkeiten der Technischen Berufsschule von Pruntrut bewilligt. Damit wird die Ausbildungskapazität für Uhrmacher/innen EFZ verdoppelt. Mit diesem Schritt reagiere man auf die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung (in Französisch). Erst wenige jurassische Unternehmen dieser Branche bilden Lernende aus.
(PANORAMA.aktuell 14.4.2009)

Profora Bejune: Ausbildungen für Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten, Arbeitslose und Sozialhilfebezüger

Der Verein Profora Bejune ist in den Kantonen BE, JU und NE tätig. Unterstützt durch den Bund, entwickelt und verwaltet er Ausbildungsprogramme für Asylsuchende, Flüchtlinge, Migrant/innen und für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger/innen. Der Direktor von Profora Bejune hat vor kurzem Zertifikate an 36 Personen ausgehändigt, die eine Ausbildung als Gesundheitshelferin, Bäckereigehilfe oder Kassierin abgeschlossen hatten. Die Ausbildungen dauern fünf bzw. zwei Monate; darauf folgt ein fünfmonatiges Praktikum im Gesundheitsbereich, zwei Monate in einer Bäckerei und ein Monat im Handel.
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(PANORAMA.aktuell 3.2.2009)