Vorlehre für Erwachsene

Die „Vorlehren E“ im Kanton Bern richten sich an Erwachsene ohne berufliche Grundbildung, ab 20 Jahren. Zielsetzungen sind der Anschluss an eine
berufliche Grundbildung (z.B. Förderung der schulischen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten) bzw. die Vermittlung einer Lehrstelle. Dauer: 1 Jahr; in Bern durch die BFF und in Thun durch die GIBT
Mehr: www.bffbern.ch

Dieses Angebot ist meines Wissens einmalig in der Schweiz.

Quelle: Projekt „KoBra“: Schlussbericht Vorprojekt I 21.12.10, S. 51

Kanton Bern: 40% mehr Praktikumsplätze für junge Stellensuchende

Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verstärkt der Kanton Bern seine Angebote für junge Stellensuchende: Die RAV können dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft 40% mehr Praktikumsplätze anbieten. Neu betreiben die RAV zudem eine Hotline für Jugendliche. Die überarbeitete Broschüre „Plan B“ wendet sich an junge Menschen, die Schwierigkeiten haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen.
Medienmitteilung
(PANORAMA.aktuell 9.6.2009)

Passerelle für Gymnasiasten: Berner FH führt Modell mit Vorkurs ein

Die Berner Fachhochschule gestaltet den Übergang von gymnasialer Maturität zur Fachhochschule neu. Sie bietet einen dreimonatigen Vorkurs an, in dem die Studierwilligen den Einsatz technischer Hilfsmittel und die ersten praktischen Grundkenntnisse für den späteren Beruf erwerben. Der Vorkurs bereitet das eigentliche Praktikum vor, das neun Monate dauert. Das Angebot gilt für technische Studiengänge (Architektur und Bau, Holztechnik, Automobiltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Maschinentechnik, Mikrotechnik). Das Modell gleicht einem Vorschlag, über den die Zeitschrift Panorama in ihrer August-Nummer berichten wird.
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(PANORAMA.aktuell 9.6.2009)

BEJUNE: Neues Schulgeldabkommen für die postobligatorische Bildung

Die Regierungen der Kantone Bern, Jura und Neuenburg haben ein neues Schulgeldabkommen für den Bereich der nachobligatorischen Ausbildung ratifiziert. Es fasst eine ganze Reihe von Spezialabkommen für allgemein- und berufsbildende Ausbildungen zusammen. Die Vereinbarung bezweckt eine bessere interkantonale Koordination, ja sogar eine Annäherung der Ausbildungssysteme der beteiligten Kantone.
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(PANORAMA.aktuell 26.5.2009)

14. Mai 2009: Interkantonaler Lehrstellentag mit Privatradios

Unter dem Motto „Berufsbildung als Chance“ führen die Kantone Aargau, Bern, Solothurn, Freiburg und Zürich zum ersten Mal einen gemeinsamen Aktionstag zusammen mit neun Lokalradios durch. Ziel dieser Veranstaltung ist, die Öffentlichkeit für die Berufsbildung zu sensibilisieren und zusätzliche Lehrstellen zu schaffen. Die beteiligten Privatradios bieten ein Programm mit Diskussionsrunden, Beiträgen über wenig bekannte Berufe und Informationen zum Thema Lehrstellensuche.
(PANORAMA.aktuell 12.5.2009)

„Berufsbildung als Chance“: Kantone und Lokalradios für mehr Lehrstellen

Erstmals führen die Kantone Aargau, Bern, Solothurn, Freiburg und Zürich am 14. Mai 2009 gemeinsam mit 9 Lokalradios einen interkantonalen Lehrstellentag durch. Im Fokus dieses Aktionstages stehen Themen rund um die Berufsbildung, die Lehrstellensuche und die Lehrstellenförderung. Unter dem Motto „Berufsbildung als Chance“ wollen die beteiligten Kantone und Lokalradios damit für die Berufsbildung sensibilisieren und zusätzliche Lehrstellen schaffen. Der Lehrstellentag will aufzeigen, dass sich Ausbilden für die Unternehmen lohnt.
Weitere Informationen
(PANORAMA.aktuell 8.5.2009)

Bern: Das interkulturelle Verständnis der Personalberatenden fördern

Mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen im Kanton Bern sind Ausländerinnen und Ausländer. Für die Personengruppe der vorläufig Aufgenommenen (VA) hat das „beco Berner Wirtschaft“ gemeinsam mit anderen Partnern verbindlich festgelegt, wie der Zugang zu arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) erfolgt. Abgesehen von der Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit sind für die VA alle AMM offen. Die zuständigen Personalberatenden wurden geschult, um deren interkulturelle Kompetenz zu steigern.
Mehr dazu in Heft 2/09 der Fachzeitschrift PANORAMA.
(PANORAMA.aktuell 28.4.2009)

Bern: Den Lehrstellenmarkt stärken

Die angespannte Wirtschaftslage könnte sich negativ auf den Lehrstellenmarkt auswirken. Dadurch dürften gerade Jugendliche mit erschwerten Startbedingungen Mühe haben, eine Lehrstelle zu finden. Aus diesem Grund stärkt der Kanton Bern den Lehrstellenmarkt durch eine Reihe von Projekten, darunter „Take off erfolgreich ins Berufsleben!“, das seit dem 1. Januar 2009 operativ ist. Acht Case-Managerinnen und -Manager in allen Regionen des Kantons begleiten Jugendliche mit vielfältigen Schwierigkeiten auf ihrem Weg in die Arbeitswelt – wenn nötig von der Berufswahl über die Ausbildung bis zum Eintritt ins Erwerbsleben.
Medienmitteilung
(PANORAMA.aktuell 17.2.2009)

Profora Bejune: Ausbildungen für Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten, Arbeitslose und Sozialhilfebezüger

Der Verein Profora Bejune ist in den Kantonen BE, JU und NE tätig. Unterstützt durch den Bund, entwickelt und verwaltet er Ausbildungsprogramme für Asylsuchende, Flüchtlinge, Migrant/innen und für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger/innen. Der Direktor von Profora Bejune hat vor kurzem Zertifikate an 36 Personen ausgehändigt, die eine Ausbildung als Gesundheitshelferin, Bäckereigehilfe oder Kassierin abgeschlossen hatten. Die Ausbildungen dauern fünf bzw. zwei Monate; darauf folgt ein fünfmonatiges Praktikum im Gesundheitsbereich, zwei Monate in einer Bäckerei und ein Monat im Handel.
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(PANORAMA.aktuell 3.2.2009)