Fachkräftemangel heisst …

… denn auch nicht un­bedingt, dass es keine entsprechenden Spezi­alisten gibt, sondern lediglich, dass zum herrschenden Lohnniveau die Nachfrage nach Fachkräften das Angebot übersteigt.“

Diese Aussage von Samuel Mühlemann und Stefan C. Wolter müssen wir uns immer mal hinter die Ohren schreiben, vor allem wenn verlangt wird, dass das Bildungssystem ‚rasch und entschieden‘ auf den Fachkräftemangel reagiert.

(Zitat aus Samuel Mühlemann und Stefan C. Wolter: Personenfreizügigkeit dämpft den Fachkräftemangel in der Schweiz. Die Volkswirtschaft 6-2013, S. 16)

Der Arbeitsmarkt verlangt mehr ‚Softskills‘ – aber nicht weniger ‚Hardskills‘

Nichtfachlichen Kompetenzen, sogenannten «soft skills», also etwa der Fähigkeit, sich mitzuteilen, in Teams gut zu funktionieren, andere zu überzeugen usw. – wird seitens der Arbeitgeber immer mehr Gewicht beigemessen. Die Bedeutung von Kenntnissen und anderen «Hardskills» sinkt aber nicht. Auch die klassischen «Arbeitstugenden», wie Leistungsbereitschaft, Fleiss, Willigkeit, Umgangsformen usw. gewinnen immer noch an
Wichtigkeit.
Dies zeigt die Analyse von rund 40’000 Stelleninseraten aus den Jahren 1950 bis 2006. Vor allem in den 1990er Jahren haben danach die Qualifikationsanforderungen stark zu steigen begonnen – oder mindestens deren ausdrückliche Erwähnung in den Stelleninseraten. … „Der Arbeitsmarkt verlangt mehr ‚Softskills‘ – aber nicht weniger ‚Hardskills‘“ weiterlesen

Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Grafik

Ich habe eben einen neuen Dienst von Google entdeckt: Google public data explorer. Basierend auf Daten von Eurostat, OECD Factbook, Worldbank usw werden einige interessante Zeitreihen visualisiert.

Beispiel: Jugendarbeitslosigkeit:

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