Nachholen einer Berufsausbildung: Förderung durch das ALV

Im Rahmen der Stellungnahme zur Motion 09.4257 (NR Marra Ada) stellt der Bundesrat fest:

„Hat eine über 30-jährige arbeitslose Person keine Ausbildung oder erhebliche Schwierigkeiten, im erlernten Beruf eine Stelle zu finden, kann die ALV eine nachobligatorische Berufsbildung unterstützen. Die Hilfe erfolgt in Form von Ausbildungszuschüssen. Seit Anfang 2009 sind diese keinem finanziellen Plafond mehr unterstellt und dürften in Zukunft vermehrt gewährt werden. Die berufliche Grundbildung und die Förderung der berufsorientierten Weiterbildung sind jedoch nicht primär Sache der Arbeitslosenversicherung. Ihre Rolle in diesen Bereichen ist eine subsidiäre.“

Die Aufhebung der Obergrenze ist für mich neu und erlaubt nun, jemandem das Nachholen einer Berufslehre zu ermöglichen, auch wenn er bereits Unterhaltspflichten zu erfüllen hat. … Sofern die zuständige kantonale Behörde einem Gesuch zustimmt. In der Vergangenheit war von dieser Seite mehr Vorbehalte festzustellen als von Seiten des seco.