Kombination schulisch organisierte Grundbildung mit Betriebslehre

Im Bericht zur schulisch organisierten beruflichen Grundbildung, den ich zusammen mit Jacques Amos für die SBBK geschrieben habe, haben wir kombinierte Modelle vorgeschlagen. Eben ist eine Dokumentation über entsprechende Schulversuche in Hamburg erschienen, bei denen es um einen solchen Ansatz ging:

„Als wesentliches Merkmal der Ausbildungsform gilt dessen konsekutiver Aufbau, bei dem die Schüler zunächst einen 2-jährigen vollzeitschulischen Ausbildungsabschnitt mit den Abschlüssen Technische bzw. Kaufmännische Assistenz und der Fachhochschulreife absolvierten. Bei erfolgreichem Bestehen folgte ein 1,5-jähriger betrieblich ausgerichteter Ausbildungsabschnitt als Fachinformatiker/in Systemintegration bzw. als Kaufmann/-frau für Bürokommunikation mit dem jeweiligen Kammerabschluss. In diesem Abschnitt konnten die Jugendlichen auf freiwilliger Basis ein schulisches Begleitband besuchen, das im Umfang zwischen 1,5 Stunden und zwei Nachmittagen im Monat variierte.“ (KARIN WIRTH, FRANK KRILLE, TADE TRAMM & THOMAS VOLLMER, Editorial zur Dokumentation)