Handwerk nicht weniger hoch gewichtet als Wissenschaft

„Die Kunst (und man könnte anfügen: das Handwerk) als Feld, wo es um die Meisterschaft, um die ständige Verbesserung geht, sollte nicht weniger hoch gewichtet werden als die Resultate der Wissenachaft. Diese schaffen zwar die Voraussetzungen für Innovationen. Aber ohne Stil, ohnen Schönheit, ohne Kultur entstehen keine Dinge, welche die Welt verändern.“ schreibt der Soziologie Thomas Held unter dem Titel „Steve Jobs konnte Kalligrafie“ im TAM 42/2011.

Schön, das er Handwerk so hoch einschätzt. Ich kann ihm nur beipflichten, wobei noch zu bemerken wäre, dass bei beiden grosse Qualitätsunterschiede bestehen, sowohl beim Handwerk wie auch bei der Wissenschaft. Mit dem Unterschied, dass bei den Handwerker/innen der wirtschaftliche Druch rasch entscheidet, was meisterhaft ist, alles andere wird durch industriell Produziertes ersetzt.

Bemerkenswert übrigens auch Helds Übersetzung des Schlussteils der bekannten Rede von Jobs, gehalten 2005 vor Harvard-Absaolventen, Jobs „Aufforderung, die Zeit zu nutzen, eine Arbeit zu finden, die man wirklich liebt, und immer hungrig und ein bisschen verrückt zu sein.“