Die Vorbildung der Jugendlichen genügt nicht mehr!

Die Vorbildung der Jugendlichen genügt nicht mehr!
„Die Erfahrungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung deuten darauf hin, dass in unserer Schulbildung etwa nicht mehr ganz in Ordnung ist. Der Unterrichtsstoff ist gegenüber früher zu einem Vielerlei geworden auf Kosten der grundlegenden Ausbildung im Lesen, Schreiben, Rechnen.“ Tönt modern, nicht wahr? … und stammt aus dem Jahr 1934. Autor ist Jeangros, der damalige Leiter des Berner Berufsbildungsamtes.
Quelle: Jeangros Erwin: Unsere berufliche Jugend, Bern 1934, S.44

Der Vollständigkeit halber sei hier noch Aristoteles (384-322 v.Chr) zitiert: «Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.»
und Sokrates (470-399 v.Chr): „Unsere Jugend liebt den Luxus, hat schlechte Manieren, mißachtet die Autorität und hat keine Achtung vor dem Alter. Die heutigen Kinder sind Tyrannen!“ „Die Schüler lieben heute den Luxus, sie haben schlechte Manieren, verachten die Autorität, haben keinen Respekt vor älteren Leuten und plaudern, wo sie arbeiten sollten. Sie verschlingen bei Tische die Speisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Eltern.“ zit. von Felix von Cube, Dietger Alshuth: Fordern statt Verwöhnen. Die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie in Erziehung und Führung. München (Piper) 1986.
Bereits 2000 v.Chr. berichtet eine altägyptischen Erzieherfibel: «Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft.» zit von Thomas Meyer, NZZ 26.4.05, S. 61