SUVA: Case Management trägt Früchte

Die Anzahl und die Kosten für Neurenten konnten im Jahr 2008 erneut gesenkt werden. Seit 2003 sind die Neurenten sogar um rund ein Drittel zurückgegangen und die Kosten konnten um 40% reduziert werden. Dies führt die Suva in ihrem jüngsten Newsletter auf die seit 2003 eingesetzte Wiedereingliederungsmethode „New Case Management“ (NCM) zurück. Erfahrene Case Manager begleiten und unterstützten Verunfallte individuell bei der medizinischen und beruflichen Wiedereingliederung.
(PANORAMA.aktuell 9.6.2009)

Studien: Lehrabbrüche, Evaluation der Passerelle Berufsmaturität – universitäre Hochschule, förderorientiertes Coaching

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung präsentiert Hinweise auf drei einschlägige Untersuchungen:
Lehrabbrüche und andere Entscheidungen, die Laufbahn zu ändern. Download
Evaluation der Passerelle zwischen Berufsmaturität und universitärer Hochschule. Download
Coaching Jugendlicher im Übergang Schule-Beruf. Download
(PANORAMA.aktuell 9.6.2009)

UR: Betreuung von Lernenden in schwierigen Situationen

Die Ausbildungsberatung für Lehrbetriebe und Lernende im Kanton Uri wird rege genutzt und geschätzt. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme zu einer Interpellation , welche Auskunft über die Betreuungssituation von Lernenden und Lehrbetrieben verlangt. Pro Tag beantwortet der Ausbildungsberater ca. fünf Anfragen von Lehrbetrieben sowie ca. vier von Lernenden. Weiter koordiniert er Massnahmen bei Auflösung von Lehrverhältnissen oder bei Problemen in den Ausbildungsbetrieben.
(PANORAMA.aktuell 28.4.2009)

Case Management Berufsbildung: SDBB koordiniert Einführung der Software

Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB hat die Firma Diartis AG in Muri (AG) mit der Einführung einer Softwarelösung im Bereich Case Management Berufsbildung beauftragt. Die Software wird nun mit den jeweiligen Kantonsverantwortlichen auf die kantonalen Prozesse abgestimmt und in Betrieb genommen. Eine Steuergruppe koordiniert die Einführung.
Mehr Information hier und bei Matthias Bürki, SDBB, matthias.buerki@sdbb.ch
(PANORAMA.aktuell 17.3.2009)

Genf: Individuelle Begleitung von Jugendlichen mit grossen Schwierigkeiten

Im Rahmen des Projekts „Case Management“ hat der Kanton Genf im November 2008 Massnahmen für Jugendliche mit grossen Schwierigkeiten ins Leben gerufen. Träger ist das „Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC)“ (Amt für Berufsberatung, Berufs- und Weiterbildung). Sie ergänzen und verlängern die Aktionen von „Réussir+“, dem individualisierten Begleitungs- und Unterstützungsprogramm für Lernende in beruflicher Grundausbildung von drei oder vier Jahren (vgl. bba 185/6). Ziel ist es, zu verhindern, dass die betroffenen Jugendlichen aus Ausbildung und Berufswelt herausfallen.
Weitere Informationen bei: Grégoire Evéquoz, directeur général de l’OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch
(PANORAMA.aktuell 3.3.2009)

Deutschland: Senior Experten für Azubis

Alt hilft jung – dies ist das Motiv eines neuen Pilotprojekts der deutschen Wirtschaft zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen. Der Senior Experten Service (SES) hat mehr als 7500 Mitglieder; nun sollen Freiwillige auf ehrenamtlicher Basis Jugendliche begleiten, wenn die staatlichen Ausbildungsberater dies für sinnvoll erachten. Das Projekt startet in den Regionen München und Dresden und soll im Laufe des Jahres 2009 ausgeweitet werden. Die Rede ist von ständig rund 1000 Jugendlichen, denen so geholfen wird.
(PANORAMA.aktuell 3.3.2009)

Zug: Nahtstellenkonferenz mit konkreten Ergebnissen

Gut lesbare Zeugnisse, faire und transparente Selektion, bessere Koordination und mehr Dialog: Das sind einige der Folgerungen und Forderungen einer Tagung, die sich mit der Nahtstelle beim Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die berufliche Grundbildung oder in eine weiterführende Schule beschäftigt hat. Vertreterinnen und Vertreter von Zuger Behörden, Schulen, Bildungspolitik, Arbeitnehmerorganisationen und Ausbildungsbetrieben erarbeiteten in sechs Teilprojekten konkrete Massnahmen und Vorschläge.
Kurzbericht
(PANORAMA.aktuell 3.2.2009)

Solothurn: Case Management für Stellensuchende erfolgreich

Seit bald zwei Jahren unterstützt die Case Management (CM)-Stelle des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn schwer vermittelbare Stellensuchende auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. Es handelt sich um Menschen, welche von mehreren Problemen (z.B. Arbeitslosigkeit, Alkohol, Schulden) betroffen sind. Die CM-Stelle übernimmt die Fallführung sowie die Koordinationsaufgaben unter den jeweils beteiligten Institutionen, sodass die versicherte Person nur noch einen Ansprechpartner hat. Finanziell wird sie getragen von der Arbeitslosenversicherung (ALV) und den Einwohnergemeinden zu je 40 Prozent, sowie von der IV zu 20 Prozent. Dank dem CM haben bisher 22 Personen eine feste und 23 Personen eine temporäre Stelle gefunden.
Ausführlicher Beitrag hier
(PANORAMA.aktuell 3.2.2009)