Als die Zukunft noch Zukunft hatte

Peter Glaser («Glaserei») hat in seinem Blog in der NZZ wieder einen eindrücklichen Post publiziert:
«IN DEN Fünfzigerjahren hatte die Zukunft noch Zukunft. Alles Künftige lag klar, strahlend und erfreulich vor den Instrumenten des Fortschritts. Probleme waren lösbar. …»
Das war die Zeit meiner Kindheit. Meine Lieblingslektüre war die deutsche Zeitschrift «Hobby», die sich mit dem technischen Fortschritt befasste. Ich war überzeugt, als Erwachsener den Arbeitsweg mit meinen privaten Helikopter zurück zu legen.
Glaser stellt diese Zeit dar, spannend vor allem seine Hinweise auf die Erwartungen an die künstliche Intelligenz.

Ja damals hatte die Zukunft noch Zukunft und die Probleme waren lösbar. Rückblickend können wir feststellen, dass es vielleicht besser ist, dass gewisse Probleme nicht gelöst worden sind. Sonst hätten wir heute noch einige Probleme mehr.

PS.
Ich habe damals ja meinen Traum realisiert und bin Ingenieur geworden. Dank einigen guten Professoren (Wiesmann, Dänzer, Biäsch) und Peter F. Drucker habe ich noch rechtzeitig festgestellt, dass die Zukunft, wie ich sie mir vorstelle, eher über die Gestaltung der Arbeitswelt zu erreichen ist als durch den Maschinenbau, so sehr dieser auch fasziniert, vgl. mein Aufsatz zu Peter F. Drucker (S. 3)